Verschlungene Waldwege

Jessica Lind gelingt mit "Mama" ein spannungsgeladener und unvergleichlicher Roman über die Parabel der Mutterschaft. Schaurig-schön, unheimlich, zwischen Traum und Wirklichkeit.

Abweichung von der Norm: unerlaubt!

Jürgen Pettinger präsentiert mit "Franz. Schwul unterm Hakenkreuz" ein signifikantes Stück Geschichte. Das Buch rekonstruiert das Leben 21-jährigen Franz Doms perfekt, erinnert allerdings streckenweise ein wenig an ein TV- oder Radiobeitrag.

Modus Operandi

Das Warten hat ein Ende. Alex Beer legt mit "Der Letzte Tod" den 5.Band ihrer August Emmerich-Reihe vor. Dieses Mal lässt die Schriftstellerin ihren ruppigen Inspektor in der Hafengegend schnüffeln. Ein vortrefflich gesponnener Krimi, der mit seinen Figuren und den historischen Facts das Buch zu einem meisterhaften Lesevergnügen machen.

Zeit unseres Lebens

Thomas Mulitzer hat mit „Pop ist tot“ ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann. Im Rahmen einer Tour nimmt er in einem Aufwasch die Musik- und Medienbranche so charmant aufs Korn, dass man einfach Schmunzeln muss.

Pep Talk from Christl

Als Infuencerin begeistert Christl Clear jede Menge Follower*Innen auf ihren Kanälen. Nun hat der Medien-Profi, der früher als Redakteurin arbeitete, mit "Let Me Be Christl Clear" das erste Buch veröffentlicht. Essays voller Power, Verletzlichkeit und Witz, die einfach "real" sind.

Elefantische Nachrichten

Hanna Molden berichtet in "Der Jahrhundertelefant – Eine literarische Familienbiografie" über die Familiengeschichte ihres Mannes. Ein zum Teil sehr rührender Text, verwoben mit einem Elefanten.

Taxi cab at the light

Quer durch Wien mit dem Uber/Taxi und den Fahrer ins Kreuzverhör nehmen. Musikjournalist Robert Fröwein hat genau das in seinem Buch "Ein Leben voller Abzweigungen. Taxifahrer aus aller Welt über ihr Leben in Österreich" gemacht. Ein Plädoyer für Integration. Großartig.

Campino - Hope Street

Campino ist mehr als nur ein Liverpool Fan und seine Treue für den Fußballverein ist für manche auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar. In Hope Street – Wie ich einmal englischer Meister wurde gibt er nicht nur einen Einblick in die Welt des Sports und sein Leben, sondern auch Kindheitserinnerungen und das Leben seiner Ahnen.

Kabarett meets Krimi

Wo Thomas Stipsits draufsteht ist Stipsits drinnen. Mit seinem ersten Krimi "Kopftuchmafia" bedient er die breite Masse und vor allem sein Stammpublikum. Eingefleischte Krimifans werden mit diesem Buch allerdings eher weniger Freude haben.

Alex Beer - Der dunkle Bote

Alex Beer bietet mit "Der Dunkle Bote" wieder feinste Krimikost und zeichnet ihre Charaktere mindestens genauso schön wie Robert Galbraith, nur eben in einer anderen Zeit. Ein Buch zu dem man sogar öfters greifen kann.