Zug fährt ab

Andreas Rainer hat in „Der Wiener Alltagspoet fährt U6“ die Vielfältigkeit der U-Bahn Linie und das Leben rund um die Stationen betrachtet. Fein und stimmungsvoll, wie der herzhafte Mitternachtssnack, den man nach einem Konzert am Gürtel noch schnell verspeist.

Die besten Geschichten schreibt das Leben

"Mit dir - Vater und Sohn auf den Straßen des Lebens" gibt einige berührende Eindrücke in das ungestüme Leben von Journalist und Autor Andreas Lebert und seinem Sohn, dem Autor Benjamin Lebert (u.a. "Crazy"). Das Buch zeigt aber auch die Gräben zwischen den beiden auf. Ein interessanter Überblick, jedoch keine Biografie.

Freiheitskämpfer

Ronny Kokert dokumentiert in seinem Buch "Der Weg der Freiheit. Wie ich von Geflüchteten lernte, anzukommen" die Zusammenarbeit mit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und wie er selbst zur Ruhe kam. Spannend! Wir besuchten die Buchpräsentation.

Verschlungene Waldwege

Jessica Lind gelingt mit "Mama" ein spannungsgeladener und unvergleichlicher Roman über die Parabel der Mutterschaft. Schaurig-schön, unheimlich, zwischen Traum und Wirklichkeit.

Abweichung von der Norm: unerlaubt!

Jürgen Pettinger präsentiert mit "Franz. Schwul unterm Hakenkreuz" ein signifikantes Stück Geschichte. Das Buch rekonstruiert das Leben 21-jährigen Franz Doms perfekt, erinnert allerdings streckenweise ein wenig an ein TV- oder Radiobeitrag.

Modus Operandi

Das Warten hat ein Ende. Alex Beer legt mit "Der Letzte Tod" den 5.Band ihrer August Emmerich-Reihe vor. Dieses Mal lässt die Schriftstellerin ihren ruppigen Inspektor in der Hafengegend schnüffeln. Ein vortrefflich gesponnener Krimi, der mit seinen Figuren und den historischen Facts das Buch zu einem meisterhaften Lesevergnügen machen.

Zeit unseres Lebens

Thomas Mulitzer hat mit „Pop ist tot“ ein Buch geschrieben, das man nicht aus der Hand legen kann. Im Rahmen einer Tour nimmt er in einem Aufwasch die Musik- und Medienbranche so charmant aufs Korn, dass man einfach Schmunzeln muss.

Pep Talk from Christl

Als Infuencerin begeistert Christl Clear jede Menge Follower*Innen auf ihren Kanälen. Nun hat der Medien-Profi, der früher als Redakteurin arbeitete, mit "Let Me Be Christl Clear" das erste Buch veröffentlicht. Essays voller Power, Verletzlichkeit und Witz, die einfach "real" sind.

Elefantische Nachrichten

Hanna Molden berichtet in "Der Jahrhundertelefant – Eine literarische Familienbiografie" über die Familiengeschichte ihres Mannes. Ein zum Teil sehr rührender Text, verwoben mit einem Elefanten.

Taxi cab at the light

Quer durch Wien mit dem Uber/Taxi und den Fahrer ins Kreuzverhör nehmen. Musikjournalist Robert Fröwein hat genau das in seinem Buch "Ein Leben voller Abzweigungen. Taxifahrer aus aller Welt über ihr Leben in Österreich" gemacht. Ein Plädoyer für Integration. Großartig.