Weiter gehts!

Mit "Noch so eine Tatsache über die Welt" hat Brooke Davis einen scharfsinnigen Debütroman über den Umgang mit Trauer und Verlust geschaffen. Ein emotionaler Balanceakt zwischen Wehmut, Hoffnung und Heiterkeit, originell verpackt in einen ereignisreichen Trip quer durch Down Under mit exzentrischen Protagonisten, die man mit der Zeit einfach sympathisch finden muss.

Die literarische Hinterlassenschaft eines großen Talents

In "Das Gegenteil von Einsamkeit" wurden die Stories und Essays der viel zu früh gestorbenen Autorin Marina Keegan, veröffentlicht. Die dynamischen und ambitionierten Texte, die nie an Lockerheit verlieren, bieten ein Lesevergnügen für Jung und Alt.

Paul fährt nirgends hin

Ein Gebäude steht dort, wo lange Zeit keines stand. Das hat der Fortschritt gemacht.

The New Nomads

Nicht alle von uns haben den Nomaden in uns vergessen. In manchen lauert er, wartet auf seine Chance hervorzubrechen. Andere leben ihn und die zugehörige Romantik jedes Jahr aufs Neue, wenn sie mit Zelt, Caravan oder Wohnmobil in Urlaub fahren. Einige kreative Architekten, Designer, Bastler und Out-of-the-box-Denker gehen neue Wege.

Familienbande

Die Erfolgsautorin Susan Abulhawa schildert in "Als die Sonne im Meer verschwand" eine bewegende Familiengeschichte in Palästina, die allerdings nicht auf voller Länge überzeugen kann.

Jeder Zweite ist in Wahrheit ein anderer

Die neueste Erzählung des isländischen Wortkünstlers Sjón verwebt Realitätsnahes mit Fantastischem und wagt sich an die potenzielle Geschichte eines Reykjavíker Straßenjungen im frühen 20. Jahrhundert. Sprachgewaltig und unkonventionell gehalten ist "Der Junge, den es nicht gab" ein Plädoyer für die Perspektive des Möglichen.

Briefe ins Jenseits

Ava Dellaira ist mit Love Letters To The Dead ein berührender Debütroman über das Erwachsenwerden, über die Herausforderung, sich zu öffnen und seine Stimme zu finden, gelungen.