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Jesus Christ Smokes Holy Gasoline Interview!

2008-08-04 19:46:25

  • tom JCSHG
  • JCSHG Haubi
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Zuerst auf der Newcomerstage am Szene Open Air, dann im Gespräch mit FM5.

FM5: Wer seid ihr und wie lange gibt es euch schon?

Haubi: Jesus Christ Smokes Holy Gasoline gibt es seit 1992. Gegründet in einem Wirtshaus im schönen Pottschach bei Globnitz an der Semmeringbahn. Auf einer ehemaligen Kegelbahn mit der größten und schwersten PA-Anlage der Welt. Die hat mir drei Bandscheiben gekostet.
Tom: Trotzdem ist kein Name dabei herausgekommen wie zum Beispiel die KumAhin-Kegler oder so.
Haubi: Also wir haben uns nicht bemüht bei der Namensfindung Bezug auf dieses Wirtshaus zu nehmen.

Was bedeutet jetzt der Name Jesus Christ Smokes Holy Gasoline?


Haubi: Ja, jeder kann sich seine eigene Übersetzung machen. Leute die gerne in die Kirche gehen, können Christi Himmelfahrt dazu sagen, aber nicht das es irgendwas mit Drogen oder sonst was zu tun hat. So ist es nicht.

Wenn ihr jetzt noch größer und erfolgreicher werden würdet, was würde sich für euch verändern?

Tom: Es würde sich nicht viel ändern. Mehr Leute vor der Bühne hoffentlich. In Österreich ist es generell schwierig, da gibt es halt ein paar Lieblinge der Radiostationen, die ihren Pop machen. Wir sind alle berufstätig, dadurch hat man halt gewisse Grenzen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen Ska, Rock und orientalische Klänge zu mischen?


Tom: Naja wir sind schon lange im Geschäft und hören selber viel Musik, unser Background ist schon Rock/Metal. Ska kam dann erst durch Haubis Karibikreise dazu, das war so 1998.
Haubi: Eigentlich schon ein bisschen früher, so 1995, nur das Problem war, dass die meisten Bläser lieber in Trachtenkapellen gespielt haben und mit unserer Musik nichts anfangen konnten. Ich will jetzt nicht sagen, dass wir die erste Band in Österreich waren, die Ska mit dazu genommen hat, aber wir haben ziemlich früh schon damit angefangen.
Wir wollen uns nicht auf einen Stil festlegen lassen, sondern wir machen einfach alles was irgendwie dazu passt und uns selber gefällt. Sei es ein Metalriff in einer Ska-Nummer oder einfach ein bisschen Funk. Mittlerweile sind die Zuhörer auch viel offener geworden.

Wann gibt es wieder neues Material von euch?

Haubi: Ich habe mir zum Ziel gesetzt eine neue CD aufzunehmen, wenn Axl Rose auch wieder eine neue herausbringt. Der Saubeidl braucht einfach zulange, deshalb lassen wir uns damit auch ein bisschen mehr Zeit. Uns gefällt der Live-Charakter sehr gut und das kann man einfach so nicht auf einen Tonträger bringen, weil es ein Gesamterlebnis für die Zuhörer und für uns ist. Ich glaube, dass es einfach zu wenig ist, wenn man uns nur hört, deswegen haben wir uns dazu entschlossen eine DVD herauszubringen.

Was kann man von der DVD erwarten?


Haubi: Naja, wir haben uns gedacht wir filmen zuerst einmal zwei bis drei Shows und schauen ob das Material halbwegs zu gebrauchen ist. Und ich glaube schon, denn uns kommt es nicht darauf an, dass alles wunderbar sauber gespielt wird, sondern der Gesamtcharakter soll einfach Spaß machen. Ich denke, wir sind da am richtigen Weg.
Tom: In der heutigen Zeit muss man irgendwie weg von den Tonträgern, die Musiker gehen ins Studio und zahlen viel Geld für die Aufnahmen und dann stapeln sich die Platten, weil es sowieso alles zum Download im Internet gibt.
Haubi: Ich will gar nicht wissen, wie viel Menschen jetzt unsere Show mitgeschnitten haben. Also warum sollte ich denen dann noch um teures Geld einen Tonträger verkaufen wollen?Deswegen machen wir die DVD, wo dann auch ein paar Schmankerl von den letzten zehn Jahren drauf kommen und wenn diese Produktion uns nicht zuviel kostet, dann wird es den Leuten auch nicht zuviel kosten.

Ihr seid alle berufstätig, inwiefern beeinträchtigt das die Band?


Haubi: Es ist irgendwie ein Problem, aber andererseits brauchen wir nicht nervös werden, wenn wir einmal weniger Gigs haben, weil wir nicht davon leben müssen.
Tom: Dadurch können wir auch spielen und machen was wir wollen.

Habt ihr Ziele, die ihr noch unbedingt erreichen wollt?


Haubi: Naja, wir haben schon auf sehr großen Festivals gespielt, wie zum Beispiel am Novarock, in Wiesen, einige große Openairs in Deutschland und heuer spielen wir am Frequency. Was gibt es da noch mehr?
Tom: Das einzige, was mir noch einfällt wäre, dass wir einfach mehr Auftritte zusammenbekommen wollen, einfach öfter spielen!

 

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AutorInnen

Alexander Blach

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There's probably no god.


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