„Cover“ Version 2.0
Was hat Wolfgang Ambros mit Brian May gemein? Auf den ersten Blick gar nichts, außer, dass vermutlich ab einem erreichten Alter jeder zweite Mensch irgendwann einmal auf einem Queen-Konzert war. Trotzdem falsche Fährte.
Vielmehr führen die Punkte, wenn wir sie verbinden, zu einem Herren in etwas fragwürdiger Aufmachung: Zurückgegelte Haare, Sonnenbrille, Nietenarmband, Lacklederjacke, Trainingshose, Schnauzbart.
Nein, Freddie Mercury - unsterblich hin oder her - wandelt nicht mehr unter uns. Aber fast.
Austrofred nennt sich die Erscheinung, und kombiniert Austropop- und eigene Texte mit Queen-Hymnen.
Humorlose Zeitgenossen würden sich wohl eher ein Ohr absäbeln, als sich das Ganze live zu geben. Oder sich auf Okto eine oder mehrere Folgen von „Hello Austrofred – Hello Vienna“ anzuschauen. Der aufgeschlossene, satireerprobte Rest und die eingefleischten Fans hingegen können am Dienstag, dem 22.1.2008 ins Wiener Radiokulturhaus kommen und der Austrofred-Show (plus der DVD-Präsentation der oben erwähnten Serie) beiwohnen. Zeugen vorangegangener Darbietungen zeigten sich durchwegs beeindruckt.
Austrofred
22. Jänner 2008
RKH
Wien
Sprachterroristin, Musikjunkie.
Musikterroristin, Sprachjunkie.
Beschauliches
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